NOW AVAILABLE AT TLA RELEASE

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Amos Lassen about "The Visitor":
The film is small but the ideas and the actors are big. The director deals wonderfully with emotions and Berlin looks beautiful in the film.
http://tlareleasing.com/films/the-visitor/

NOW AVAILABLE AT OPTIMALE, FRANCE:
http://www.optimale.fr/osc/cibrail-amour-secret-p-835.html
Cibrâil un amour secret

"Cibrâil"
german with french subtitles
germany 2010 / 70 min.
with Sinan Hancili, Engin Sert, Martina Hesse, Peter Beck


BERLIN PREMIERE
am 20.06.2011. um 22.00 Uhr im Kino International
SCREENING MÜNCHEN am 20.06.2011 um 21.15 im Atelier

CIBRÂIL wins: BEST FILM AT 5th Festival de Cine Gai y Lésbicu d’Asturies – CinegailesAST 2011

Pressestimmen zu "Cibrâil".

"Feines Berlinporträt. Tolle Hauptdarsteller. Ein Regisseur mit ganz eigenen Bildern, der Emotion ohne Peinlichkeit kann. Sehr schön!"
("Männer" früher: "Männer aktuell")

"Ein feiner schwuler Berlinfilm. Atmosphäre und Szene sind getroffen,und so viele gute schwule, deutsche Filme gibt es nicht. Das hier ist einer!"


"Ich gerate mal wieder ins Schwärmen, denn das ist ein kleiner experimenteller Low Budget-Film, der wirklich sehr berührend ist.
Ganz großes Lob an den Regisseur und an die Darsteller, die wirklich tolle Arbeit geleistet haben. Ein schöner kleiner und absolut sehenswerter Film, dem ich viele Zuschauer wünsche."

http://private-filmkritiken.blogspot.com/2011/05/cibrail.html

"Cibrâil ist ein Film, wie ich nie gedacht hätte ihn jemals anzusehen – und nun hat er mich VERZAUBERT. Das Lächeln bekam ich lange nicht mehr aus dem Gesicht."

http://faghags.de/2011/05/couchgefluster-spezial-verzaubert-queer-film-festival/

"Der erste Langfilm des Kurzfilmers Tor Iben. Ein leiser Film, ein
starkes Debüt!"
(Du & ICH)

"Ein vielversprechendes Talent, dem man höhere Budgets wünscht"
(Siegessäule)


"Eine Geschichte, aus dem Leben gegriffen, mit viel Herzblut und nicht-so-riesigem Budget von Tor Iben in Berlin gedreht. Aktueller als CIBRÂIL ist momentan kein schwuler Film. Homosexuell und türkisch. Es muss kein Widerspruch sein. Iben hat sich international bereits einen Namen mit seinen Kurzfilmen gemacht, die sich gerne mit verbotenen Leidenschaften, sexuellen Abgründen und schwuler Isolation in Großstädten beschäftigen."
(Pressetext Verzaubert Festival)

CIBRÂIL BEST FILM 2011
We are happy to announce to you that our Festival jury has declared your film CIBRAîL as Best Film of our 5th Festival de Cine Gai y Lésbicu d’Asturies – CinegailesAST 2011 We proudly congratulate you and your team for your excellent and valiant work.
http://axenciacpn.blogspot.com/

Festivals:
http://toriben.blog.de/2010/08/01/filmography-festivals-awards-release-9285972/

Synopsis, english
Cibrâil, a young policeman, is living happily with his galerist
girlfriend in Berlin. On the surface, everything seems to be good. Money
is not a problem. Cibrâil is well integrated in society despite his
Turkish background. But what is causing the young policeman sleepless
nights? One day his girlfriend's cousin who lives in Rome, comes to stay
and, bit by bit, Cibrâil 's life is turned upside down.........

Cibrâil, performed by Sinan Hancili, exhausted...
see
http://www.agentur-caci.de/sinan-hancili

Synopsis, deutsch
Cibrâil, ein junger türkischstämmiger Polizist, lebt glücklich mit einer Frau, einer Galeristin, zusammen in Berlin. Alles scheint in Ordnung. Das Einkommen stimmt. Integrationsprobleme spielen keine Rolle. Aber was ist es, das den jungen Polizisten nachts nicht schlafen lässt?
Eines Tages bekommt seine Frau Besuch von einem Cousin aus Rom - ganz allmählich gerät das Leben, das er sich aufgebaut hat, ins Wanken...

Engin Sert as "Marco"
sleepers

Here Engin Sert, the "visitor from rome", while sound recording.
set

Martina Hesse as "Christine", here at "Salon Beige"
friseur
http://www.martina-hesse.de/
http://www.salon-beige.de/

Peter Beck as "Stefan", talking to his colleague

russenmord
http://www.schauspielervideos.de/profilecard/schauspieler-peter-beck.html

... Cibrâil und Stefan finden auf ihrer Streife durch den
Berliner Tiergarten diesen jungen Mann. Hier scheint doch wohl etwas nicht zu stimmen....
leiche1

Tor, worum geht es deinen neuen Film?

Um die Schwierigkeit zu sich selbst und zu Gefühlen zu zu stehen. Ein großes Tabu in unserer Gesellschaft.

Ein Coming Out Drama?!

Ja, aber ohne Coming Out. Das Coming Out bildet nur noch den Rahmen des Erzählens ist aber nicht mehr die Erzählung selbst wie es in früheren Filmen dieses „Genres“ üblich war; und der Film bietet auch kein pädagogisches Vorbild für einen Coming Out Prozess, wie man ihn häufig in Fernseh Produktionen sehen kann, wo alle möglichen Reaktionen auf ein Outing durchgespielt werden. Von der weinenden Mami bis zum
durchdrehenden Papi usw.

Was hat dich daran gereizt?

Ich wollte eine ganz einfache Geschichte erzählen. Vielmehr: ich wollte und ich musste: Ich hatte ja sehr wenig Geld für den Film. Außerdem bin ich der Meinung, es kommt überhaupt nicht darauf an, was man erzählt, sondern nur wie man etwas erzählt - und auch das stimmt eigentlich nicht: Es kommt eigentlich nur darauf an, ob man erzählen kann oder nicht! Und das ist das Experiment, der Versuch dieses Films.

Du hast an anderer Stelle gesagt, der Film wende sich auch einem größeren Publikum zu. Wieso denkst du das?

Das Unterdrücken von Gefühlen ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Das ist der Grund, warum viele Heterosexuelle Schwule verstehen, die sich nicht outen. Sie tun es ja selber aus viel weniger "guten" Gründen. Das ist, glaube ich, auch der Grund für den anhaltenden Erfolg der Coming Out Erzählung; obwohl wie gesagt mein Film nur noch ein Fragment dieser Erzählung enthält!

Du hast der Figur des Cibrâil eine andere Figur gegenüber gestellt, die überhaupt keine Probleme mit ihrem Schwulsein hat...

Ja, ich wollte zwei Typen, zwei Generationen von Schwulen aufeinander treffen lassen. Mit Generationen meine ich jetzt nicht Alters-
unterschiede, sondern zwei Extreme, zwei Pole: Einen, der noch ganz in der Scham und Schuld steckt, mit der schwule Männer beladen wurden, und einer der ganz frei davon ist. Man kann den Film aber auch ohne die sexuelle Ausrichtung und Geschichte verstehen. Dann haben wir da einen, der zu seinen Gefühlen stehen kann, ohne Kampf und ohne Drama und einen der es nicht kann.

Sinan, wie war es für dich als heterosexueller Darsteller einen schwulen
Charakter zu spielen?

Das hat überhaupt keine Rolle gespielt. Das die Figur schwul ist, spielt ja nur an der Oberfläche eine Rolle oder wenn man ein Problem damit hat. Es geht ja in Wahrheit um einen Menschen, der nicht zu seinen Gefühlen steht. Einer, der sich nicht selbst bestimmen kann. Das hat mich an der Rolle interessiert. Freunde, Lehrer, Bekannte von mir sind schwul. Das ist vollkommen normal und vollkommen unwichtig. Ich erwähne das nicht mal mehr als Charakteristikum, wenn mich jemand nach einer Person fragt. Ich sage nie: Er ist nett, aber er ist schwul oder: sie ist eine Lesbe, ich mag sie - oder: ich kenne da diesen sympathischen Türken oder Araber.
Das ist einfach lächerlich! Ab einer bestimmten menschlichen Reife spielt das einfach keine Rolle mehr, welche Sexualität jemand anderes lebt oder wo er herkommt. Das gilt für die Sexualität, ebenso wie für die ethnische Herkunft.

Das Interview führte Torsten Träger. Torsten Träger lebt als freier Journalist in Berlin.

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